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Aigen im Ennstal

Die Geschichte der Landgemeinde Aigen im Ennstal ist vorwiegend durch die Geschichte seiner Schlösser Pichlarn und Putterer geprägt, durch das einstmals bestandene Hammerwerk Gulling und die uralte Filialkirche des Hl. St. Johannes, Baptist und Evangelist, in Hohenberg.

STATISTISCHE INFORMATION:
Einwohnerzahl:
 2.565 (2015)
Flächenausmaß: 86,4 km²
Seehöhe: 652 m

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Aigen setzt sich zusammen aus den Dörfern Aich, Aiglern, Aigen, Fischern, Gatschen, Hohenberg, Ketten, Lantschern, Mitteregg, Quilk, Ritzmannsdorf, Sallaberg am Kulm, Sallaberg am See, Schlattham, Tachenberg, Vorberg.
Im Ort liegt das Puttererschloss mit seiner Schlosskapelle Mariahilf.
In Gatschen liegt Schloss Pichlarn, das früher auch eine Schlosskapelle hatte (Hl. Nepomuk und Otmar).

Das ehemals betriebene Hammerwerk in der Gulling wurde 1802 von Abt Gotthart gekauft.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es in Lantschern noch sechs Mühlen, die zur damaligen Zeit stets im Einsatz waren. Die bedeutendste war die Weppermühle, die 1786 erbaut wurde und bis zum Jahre 1926 einer Genossenschaft angehörte. Von 1926 bis 1931 wurde die Mühle nur noch als Hausmühle verwendet. Die Rechenmühle, die Lipphuber-Moarmühle oder die Kainmühle waren ebenfalls in Lantschern im Einsatz. In Aigen waren die Stapfel- sowie die Gleichmühle von großer Bedeutung. Die Stapflmühle war unter seinem Besitzer Hacklmayer Balthasar eine Mühle und Säge zugleich.

Eine Brauerei, die aus dem 17. Jahrhundert stammte, gab es ebenfalls in Aigen. Durch die Verehelichung vom Brauereiknecht Keller mit der Tochter der Familie Fischer, gelangte diese in den Besitz der Familie Keller. 1910 wurde die Brauerei von Gösser aufgekauft und somit als Privatbrauerei aufgelöst.

Die Ortsgemeinde Aigen gehört zur Pfarrkirche Irdning. Bis 1976 zählt die Gemeinde 2 Volksschulen, nämlich in Aigen und Vorberg. 1976 wurde die VS Vorberg wegen zu geringer Schülerzahl aufgelassen. Auch die Planung eine Eisenbahn durch Aigen war vorgesehen. Aigen sollte Bahnhofstaton werden, doch die Einwohner lehnten dieses Vorhaben ab, da sie dem so genannten „schwarzen Teufel“ kein Vertrauen entgegenbrachten. So sind heute Wörschach-Schwefelbad und Stainach-Irdning für Aigen wichtige Eisenbahnstationen.

Und wenn Sie noch mehr über die Gemeinde Aigen im Ennstal wissen möchten, finden Sie weitere interessante Informationen in unserer Ortschronik. Die Ortschronik der Gemeinde Aigen besteht aus 2 Bändern und ist im Gemeindeamt Aigen erhältlich.

Gemeinde Aigen im Ennstal